Machtsensible Psychotherapie

Worum es geht:


Zugänge zur Psychotherapie sind für Patientinnen besonders erschwert, wenn sie diskriminierten Gruppen angehören bzw. wenn sie diskriminierten Gruppen zugehörig „gelesen“ werden. So haben Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrungen, die nicht fließend Deutsch sprechen, geringe Chancen, einen Behandlungsplatz zu finden, auch weil Dolmetscherinnen nicht von den Krankenkassen bezahlt werden.

Aber auch eine Schwarze Frau, die in Deutschland geboren und mit deutscher Muttersprache aufgewachsen ist, findet seltener einen Behandlungsplatz, wo sie ihre allgegenwärtigen Rassismuserfahrungen bearbeiten kann, da Psychotherapeut*innen bisher auf diese Aufgaben nicht ausreichend vorbereitet werden.

Wofür wir stehen:

  • Eine gerechtere psychotherapeutische Versorgung von Patientinnen mit Ausgrenzungserfahrungen
  • Finanzierung professioneller Sprachmittlung
  • Unterstützung für unsere Kolleginnen bei der Versorgung von marginalisierten Menschen durch Förderung sensibilisierender Weiterbildungen und Vergütung zusätzlicher Leistungen

Eine Fair-Sorgung von Menschen in besonders herausfordernden Lebensumständen stärkt unsere Gesamtgesellschaft!

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